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Kliniken und Heime des

BEZIRKS OBERFRANKEN

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Aktuelles:

Bezirkskrankenhaus Bayreuth:

Aktuelles aus dem Bezirkskrankenhaus Bayreuth

 

BEZIRKSKRANKENHAUS BAYREUTH WIRD LEHRKRANKENHAUS

Nach der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wird das Bezirkskrankenhaus Bayreuth nun auch Lehrkrankenhaus der Deutschen Akademie für Gerontopsychiatrie und Gerontopsychotherapie.
 
Die Deutsche Akademie für Gerontopsychiatrie und Gerontopsychotherapie e.V. hat die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit seinem Gerontopsychiatrischen Zentrum zum Lehrkrankenhaus ernannt. Der Leiter des Gerontopsychiatrischen Zentrums, Dr. med. Michael Schüler und der Ärztliche Direktor Dr. med. Dr. h.c. Manfred Wolfersdorf sind bereits seit dem Jahr 2008 Lehrbeauftragte der Akademie.

Das Gerontopsychiatrische Zentrum umfasst 54 Betten verteilt auf drei Stationen sowie eine Tagesklinik und Gedächtnisambulanz. Die Stationen sind entsprechend der besonderen Bedürfnisse der Patienten konzipiert und weisen unterschiedliche Schwerpunkte auf. Daher gibt es eine Station für alte depressive Menschen (Gerontopsychiatrische Depressionsstation), eine Station für Demenzkranke (Demenzzentrum) und eine Station für allgemeine psychische Erkrankungen im höheren Lebensalter.

Die Gerontopsychiatrie und Gerontopsychotherapie am Bezirkskrankenhaus Bayreuth hat insbesondere durch die Demenz- und Depressionsbehandlung einen deutschlandweiten guten Ruf erworben. Aufgrund der immer älter werdenden Bevölkerung ist mit einen wachsenden Bedarf an gerontopsychiatrischen Behandlungsplätzen in den nächsten Jahren zu rechnen.

 


Foto von links nach rechts: Prof. Dr. med. Dr. h.c. Manfred Wolfersdorf und Dr. med. Michael Schüler freuen sich über die Ernennung zum Lehrkrankenhaus
 

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Bezirksklinikum Obermain:

Aktuelles aus dem Bezirksklinikum Obermain

 

IN EINE GANZ ANDERE WELT GEBLICKT

Dr. Dimitry Sheiko hospitierte am Bezirksklinikum Obermain. Er ist der erste Orthopäde, der einen Austausch im Rahmen des Partnerschaftsprogramms Oberfranken und Transkarpatien wahrnimmt.
 
Dr. Dimitry Sheiko ist Orthopäde und Chirurg am Krankenhaus in der ukrainischen 7000-Seelen-Stadt Perechin. Eigentlich nichts Besonderes. Wenn nicht Perechin im Oblast Transkarpatien läge und diese Verwaltungseinheit der Ukraine seit 2000 eine Partnerschaft mit Oberfranken hegt. In zehn Jahren tauschte man sich rege aus und lernte voneinander. Wie auch Dr. Dimitry Sheiko während seines vier-wöchigen Aufenthalts im Bezirksklinikum Obermain in Kutzenberg. Nachdem bereits auf psychiatrischer Ebene Kontakte per Austausch geknüpft wurden, ist er der erste Orthopäde, der in Oberfranken hospitierte.

Bereits vor zwei Jahren diskutierte Sheiko am regelmäßig stattfindenden „runden Tisch“ in Kooperation mit dem Partnerprogramm die Probleme Jugendlicher. Letztes Jahr besuchte er mit einer Delegation Bayreuth, Coburg, Kulmbach, Bamberg und Forchheim und dort insbesondere Jugendzentren, um die Jugendarbeit vor Ort kennen zu lernen und Anregungen für seine Heimat zu sammeln. Als er erfuhr, dass ein Austauschprogramm auf medizinischer Ebene existiert, zögerte er keine Sekunde.

Nun ist er am Ende seines Besuchs voll des Lobes über seine Gastgeber. Herzlich aufgenommen worden sei er, erzählt er mit Hilfe von Vladimir Gribov, der als Anästhesist am BKO dem Gespräch als Dolmetscher beiwohnte. Dank gebühre dem Bezirk Oberfranken, der die Partnerschaft fortsetzen wird. Und natürlich dankte er Ärzten und Personal, allen voran Priv. Doz. Dr. Alexandra Claus. Der Chefärztin der Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie blickte er vier Wochen lang über die Schulter.

Und fühlte sich beinahe in eine andere Welt versetzt. Nicht nur, dass das Einzugsgebiet des Bezirksklinikums überregional und damit wesentlich größer ist, als das seines heimischen, für die Region Perechin zuständigen Krankenhauses. Von den dort vorhandenen 180 Betten entfallen 48 auf die Chirurgische Abteilung, aufgeteilt in die Bereiche Allgemeine Chirurgie und Unfallchirurgie, die von je zwei Ärzten betreut werden. Oft bis zu acht Personen finden in den Zimmern Platz, sanitäre Anlagen gibt es nur einmal pro Station. Vorgenommen werden hauptsächlich kleinere Eingriffe.

„Vieles ist anders“, sagt Dr. Sheiko. Auch Dr. Alexandra Claus zeigte sich ein ums andere Mal überrascht über die ukrainischen Standards in der Chirurgie. Seit fast fünf Jahren ist der 28-Jährige nach vorherigem sechsjährigem Studium als Arzt tätig. Er sieht die Probleme seines Volkes. Zum einen ist die Lebenserwartung deutlich niedriger - sie liegt im Durchschnitt bei 65 Jahren. In Deutschland würden hauptsächlich Ältere operiert, für die es bei ihm zuhause kaum eine aufwendige Behandlung geben würde. Zum anderen sind die geringen finanziellen Mittel Thema. Überdies gebe es keine Krankenversicherung. Der Patient muss seine Behandlungsmittel selbst finanzieren - trotz klammer Geldbörse. Das Krankenhaus kann es mangels Gelder nicht. Gründe, weshalb in der Hauptstadt Transkarpatiens pro Jahr nur zehn bis 15 Knieprothesen eingesetzt werden. Im Bezirksklinikum Obermain sind es durchschnittlich vier pro Tag.

„Große Unterschiede“ gebe es in Ablauf und Ausstattung, staunt Dr. Sheiko. Mit der in Deutschland üblichen Ausrüstung und dem Instrumentarium sei eine Operation leichter auszuführen. In seiner Heimat müsse ein Arzt zudem überlegen, welches Verfahren er dem Patienten hinsichtlich der finanziellen Problematik anbieten kann. „Das ist nicht immer der optimale Weg.“ Viele neue Behandlungs- und Operationsmethoden, welche er bislang nur aus der Fachliteratur kannte, habe er beobachten dürfen, während er hospitierte. Dr. Dimitry Sheiko blickt in die Zukunft. Nicht nur, dass er das in Kutzenberg Gesehene auswertet und im Rahmen seiner Möglichkeiten umsetzt. Unter anderem hygienische Maßnahmen und Elemente der Operationstechnik, etwa das Anlegen einer so genannten Blutsperre, die bei einer Operation an Armen oder Beinen den Blutfluss hemmt und so die Übersicht im OP-Feld verbessert. Wie in Kutzenberg mit und für den Patienten gearbeitet werde, sei die Zukunft in seinem Land. Und diese könne nur „Schritt für Schritt“ erreicht werden. Schmunzelnd und mit etwas Hintersinn fügte er an: „Ich hoffe, dass ich diese Zukunft noch erlebe.“
 
Bild: Von elektrisch verstellbaren Krankenbetten für seine Patienten kann Dr. Dimitry Sheiko aus der Region Transkarpatien in der Ukraine nur träumen. Für  die Patienten  im Bezirksklinikum Obermain sind sie Standard. Im Rahmen des Partnerprogramms zwischen Transkarpatien und Oberfranken hospitierte der Arzt vier Wochen in der Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie in Kutzenberg.
 
Info Transkarpatien:
Einwohner: rund 1.250.000 auf 12.800 Quadratkilometern
Struktur: vorwiegend ländlich
Oblastzentrum: Uzhgorod
Unterzeichung der Partnerschaftsurkunde im September 2001
Gründung des Partnerschaftsvereins Transkarpatien-Oberfranken am 27.11.2003
Weitere Informationen: www.partner.bezirk-oberfranken.de
 
Text und Foto: Philipp Fischer
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Bezirksklinik Rehau:

Aktuelles aus der Bezirksklinik Rehau

 

BESUCH IN DER KLINIK

Einen Besuch in der Bezirksklinik Rehau stattete kürzlich Bezirksrat Wilhelm Habermann mit einer Besuchergruppe ab.
 
Nach der Begrüßung durch Torsten Keller als Assistenten des Vorstands Bruno Harmuth und den Ausführungen des Chefarztes Dr. Lothar Franz besuchte die Gruppe die Ergotherapie des Hauses.
 
August Zeitler, Leiter der Ergotherapie, verwies auf die vielfältigen Angebote, mit denen die psychisch Erkrankten bei der Bewältigung ihrer Krankheit unterstützt werden können. Kunsttherapie, Musiktherapie, Holztherapie, Seidenmalerei, Weben, Töpfern und Malen sind nur ein Teil der Therapiemöglichkeiten. Besonders stolz ist die Klinik auf das Angebot der Reittherapie, bei der die Patienten mit Pferden in Kontakt treten können.
 
Im Anschluss wurde die Institutsambulanz und die Tagesklinik besucht, wo die Besucher von Thomas Graf als Mitglied des Sozialdienstes empfangen wurden. Graf führte die Gäste durch das Haus und zeigte Angebote und Möglichkeiten einer tagesklinischen Behandlung auf. Solche Patienten sind tagsüber in Behandlung und gehen abends nach Hause. Er machte deutlich, dass gerade hier viele Patienten mit einer Depression aufgenommen werden und führte Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten auf.
 
Gerade von diesem Angebot waren die Gäste sehr beeindruckt und erkundigten sich intensiv nach weiteren Details. Diese wurden von Chefarzt Dr. Franz in der Bibliothek der Klinik beantwortet, bevor die Gruppe in die Internationale Musikbegegnungsstätte des Bezirks Oberfranken, ins Haus Marteau nach Lichtenberg weiterfuhr. 
 
Im Bild von rechts: Wilhelm Habermann, Torsten Keller, Steffi Vogler, Dr. Lothar Franz

 

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Bezirksklinik Hochstadt:

Aktuelles aus der Bezirksklinik Hochstadt

 

10. HOCHSTADTER GESPRÄCHE AM 23.06.2010

"Teilhabe am Berufsleben - Therapieziel auch bei comorbiden Störungen".

Das diesjährige Thema der mittlerweile jährlich stattfindenden Hochstadter Gespräche, die Integration von süchtigen Menschen in Arbeit, fand bei ca. 180 Fachleuten am 23.10. 2010 in der Katzogelhalle in Hochstadt eine rege Resonanz. Der Leitende Arzt der Bezirksklink Hochstadt, Dr. med. Roland Härtel-Petri, erläuterte anhand wissenschaftlicher Studien, dass sich die Erfolgsraten nach einer Entwöhnungsbehandlung je nach Vorhandensein einer Arbeitsstelle ganz erheblich unterschieden.

 Blieben vor Therapieantritt arbeitslose Süchtige nach Therapie weiter arbeitslos, so konnten nur 59% ihre Abstinenz über 6 Monate halten. Wer aus einem laufenden Arbeitsverhältnis kam, war dagegen mit 84%iger Wahrscheinlichkeit ein halbes Jahr nach erfolgreichem Therapieende noch abstinent. Wer während der Therapie oder bei den daran anschließenden Adaptionsmöglichkeiten aber eine neue Arbeitsstelle fand, der konnte diese Chance ebenfalls auf 83% erhöhen. Diese deutliche Verbesserung des langfristigen Rehabilitationsergebnisses war für viele Besucher überraschend und Anlass reger Diskussion.
 
Verschiedenste Möglichkeiten,  um dieses Ziel, die Teilhabe und Integration in Arbeit zu erreichen, waren Themen der zum Teil weit angereisten Fachreferenten. Dr. Härtel berichtete, wie sehr sich das Stimulantienproblem wie befürchtet nicht nur in Oberfranken sondern bundesweit weiter ausgebreitet habe. 20-30% der Patienten in der auf Crystalspeed spezialisierten Suchtfachklinik Hochstadt kämen genau wegen dieses in Hochstadt vorgehaltenen Therapieangebotes. Als Suchtmediziner müsse er „Lobbyist der an einer Sucht erkrankten Bürger“ sein und mahnte hierbei, dass die Medien bei der Diskussion um Braindoping eine sehr unrühmliche Rolle spielten und den DAK-Report aus dem Jahre 2009 ständig ungelesen falsch zitierten und für die Amphetamine fast Werbung machten. Er forderte auch, die Präventionsarbeit der Suchtberatungsstellen dürfe nicht in die gesetzliche Krankenkasse verlagert oder gar weiter zusammengestrichen werden. Die bedrohlichen Zahlen zum jugendlichen Komasaufen, die weiter zunehmende Anzahl an amphetaminabhängigen jungen Menschen, die Internet- und Spielsucht mache im Gegenteil vermehrte Bemühungen nicht nur bei den Suchtberatungen sondern auch den Kontrollorganen des Jugendschutzes notwendig. Ohne Präventionsarbeit würden die Suchttherapeuten immer nur unnötigen Erkrankungen hinterher laufen.

Abgerundet wurde der Tag mit einem Dia-Reisebericht über eine Alpenüberquerungen auf Schusters Rappen mit substituierten Opiatabhängigen für die dieses Erleben und der Erfolg ein Anreiz darstellte sich ach sonst wieder „dem Leben zu stellen“. Härtel-Petri lobte zum Ausklang unter Hinweis auf die Studienergebnisse ausdrücklich den professionellen Umgang verschiedener großer, lokaler Unternehmen die sich bemühten ihre suchtmittelabhängigen Mitarbeiter bei der Bewältigung ihrer Sucht nicht „fallen zu lassen“ und er wünschte sich für die jungen Hochstadter Patienten mehr Praktikumsmöglichkeiten in der Umgebung. Der Leiter der Hochstadter Adaption Ulrich Seitz freue sich auf Angebote für seine Patienten.
 
Bezirkstagspräsident Dr. Günter Denzler
begrüßte die zahlreichen Gäste
Dr. Roland Härtel-Petri erläuterte das neue
Stimulantientherapiekonzept der Klinik
Rund 180 Teilnehmer/innen besuchten die Fachtagung
An Speis und Trank mangelte es nicht
 

Weitere Informationen sowie die Vorträge zum Download finden Sie unter Fachinformationen.

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Wohn- u. Pflegeheim Kutzenberg :

Aktuelles aus unserem Wohn- und Pflegeheim

 

SOMMERFEST AM 17.07.2010 

Am Samstag, den 17.07.2010 um 14:00 Uhr ist es wieder so weit:
Es findet das alljährliche Sommerfest des Wohn- und Pflegeheimes Kutzenberg statt. Herzlich eingeladen sind unsere Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Angehörigen und Betreuern.

Musikalisch umrahmt wird das Sommerfest durch Alleinunterhalter Herr Grimm. Als Höhepunkte werden geboten "Branding" in Holz und ein lustiges Quiz.
 
Wir freuen uns auf ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen, Steaks und Bratwürsten vom Grill.

 

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