Kommunalunternehmen

Kliniken und Heime

des Bezirks Oberfranken

Stationäre, teilstationäre und ambulante Behandlung psychisch und körperlich kranker Menschen
Kompetenter Partner in der Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens
  
"Kommunalunternehmen Kliniken und Heime des Bezirks Oberfranken":
 

AUSZEICHNUNG DURCH FOCUS-GESUNDHEIT

Das Bezirkskrankenhaus Bayreuth wurde durch die Redaktion von FOCUS-GESUNDHEIT mit den Siegeln „Top Regionales Krankenhaus Bayern“ und „Top Nationales Krankenhaus Depressionen“ ausgezeichnet.
 

Aktuelles:

Bezirkskrankenhaus Bayreuth:

Aktuelles aus dem Bezirkskrankenhaus Bayreuth

 

THEATERPREMIERE "DRUM IST MIR ALLE FREUD´ENTRISSEN" - SIEBEN SZENENBILDER ZUR DEPRESSION

Kann man ein psychisches Krankheitsbild, hier die Depression, und die melancholische Sicht des Lebens schauspielerisch darstellen? Heidy de Blum und Florian Elschker als Schaubspieler und Regisseur Thomas Herr wagten sich an das Thema – Ein beeindruckender Reigen depressiver Bilder und depressiver Erlebensweisen war entstanden.  
    

 

Intendant Jan Burdinsky vom Fränkischen Theatersommer hatte Texte von Prof. Dr. Wolfersdorf, Ärztlicher Direktor des Bezirkskrankenhauses und des Depressionszentrums Bayreuth, mit Dr. Jürgen Wolff vom Evangelischen Bildungswerk Gründer der Initiative „Gemeinsam gegen Depression“ Bayreuth, und von Frau Brigitte Probst in Sieben Szenenbilder umgewandelt, die in einem minimalistischen und gerade deswegen beeindruckenden, um nicht zu sagen betroffen machenden Bühnenbild – das Eingeschlossensein, Gebundensein wie in einem Gefängnis aus Schnüren als Symbol des Nichtkönnens, des Zurückgeworfenseins auf sich selbst, des Eingesperrtseins des ganzen Menschen in der Depression – Krankheitsgeschichten erzählten: Die depressive Verzweiflung in der Angst um die eigene Gesundheit, das Burnout in der Arbeit für andere als Krankenschwester, die Vereinsamung des Jungbauern in Abhängigkeit von der dominanten Mutterfigur, das Scheitern des Lebensentwurfes als Folge eines Herzinfarktes. Eingerahmt in das Gedicht einer depressiven Patientin „In der Depression ….. lebe ich ohne Sinn und Bewusstsein …. Ich lache ohne Freude …… Ich weine ohne Schmerzensstachel …. Ich kenne weder Hoffnung noch Maß noch Ziel ….. Ich freue mich nicht, ich liebe nicht, ich trauere nicht, ich spreche nicht ….. Und wenn ich es dennoch tue, dann ohne Ausdruck und Fantasie und ohne dabei zu sein, ohne Leben“. 

In der Zwischenpause entstand ein Gespräch mit Fragen an den Experten Prof. Dr. Wolfersdorf als Leiter des Bayreuther Depressionszentrums, in der die Betroffenheit des ganzen Menschen in seinem Menschsein in der Depression betont wurde. Danach öffnete der Regisseur im zweiten Teil der Veranstaltung das Szenario anhand der depressiven Biographie eines späten Kriegsheimkehrers den Blick für das depressive Schicksal einer ganzen Generation und versöhnte das Publikum mit einem filmischen Blick „Himmel und Erde“ in melancholischer Gestimmtheit. Vor dem Hintergrund, dass Melancholiker die Welt vielleicht richtiger sehen als anders gestimmte Menschen. Damit war der Weg vom Krankheitsbild auf die melancholische Weltsicht geöffnet.

Die Veranstaltung war ausgezeichnet besucht, knapp 200 Personen, darunter auch Betroffene und Interessierte, und so war auch die nachfolgende Diskussion, insbesondere um das Verständnis des abschließenden Filmes, sehr unterschiedlich. Die schauspielerische Leistung der von Heidy de Blum und Florian Elschker und damit der gesamte erste Teil wurden von allen gelobt, wenngleich sie auch betroffen machten und anrührten; selten, so meinten viele, seien depressive Krankheitsbilder so intensiv und nahe am Erleben dargestellt worden.

Die Initiative „Gemeinsam gegen Depression“ Bayreuth unter Schirmherrschaft des Bezirkstagspräsidenten Dr. Günther Denzler, unterstützt durch eine Reihe von Sponsoren und in Zusammenarbeit mit der psychosozialen Szene von Bayreuth und Kulmbach sowie dem Fränkischen Theatersommer hat damit den – hier wohl sehr geglückten – Versuch unternommen, ein stigmatisiertes Krankheitsbild, die Depression, über schauspielerische Darstellung der Öffentlichkeit nahezubringen. Dass dies gelungen sei, war einhellige Meinung in den zahlreichen Diskussionen, die sich an das Theaterspiel anschlossen. 

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Bezirksklinikum Obermain:

Aktuelles aus dem Bezirksklinikum Obermain

 

KUTZENBERGER GESUNDHEITSFORUM

Thema "Schmerzen nach Operationen"

Samstag, 28.03.2015 um 13:30 und 16:00 Uhr

 
Wir laden am Samstag, den 28. März 2015 herzlich zum Kutzenberger Gesundheitsforum in den Festsaal des Bezirksklinikums Obermain ein. Das Thema ist diesmal: "Schmerzen nach Operationen".
 
Dieser Gesundheitsvortrag wird von der Abteilung für Intensivmedizin, Anästhesiologie und Schmerztherapie unter Leitung von Chefarzt Dr. med. Christoph Sommer veranstaltet. Im Anschluss an den Vortrag können Interessierte und Betroffene im Rahmen eines Gesprächsforums Fragen stellen.
 
Das Forum bieten wir zwei Mal an:
  • 13:30 Uhr (Ende ca. 15:00 Uhr)
  • 16:00 Uhr (Ende ca. 17:30 Uhr)
 
Der Eintritt ist frei!
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
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Bezirksklinik Rehau:

Aktuelles aus der Bezirksklinik Rehau

 

ERÖFFNUNG DER BILDERAUSSTELLUNG "BEWEGENDES"

Im Rahmen der kulturellen Angebote mit einem unmittelbaren Bezug zu ihrem Behandlungsspektrum haben die Verantwortlichen der Bezirksklinik Rehau Patienten, Angehörige, Mitarbeiter und die interessierte Öffentlichkeit zur Eröffnung einer Bilderausstellung der Kunstgruppe „Farben-froh“ des Sozialpsychiatrischen Dienstes Hof (SpDi) in die Klinik eingeladen. Hierbei wurden 30 Bildunikate dieser Gruppe unter der Leitung von Ute Kläbe im dortigen Sozial- und Therapiezentrum präsentiert.
 
Die Ausstellung wurde durch den Bezirkstagspräsidenten Dr. Günther Denzler eröffnet, der in seiner Eingangsrede ehrenamtliches Engagement im allgemeinen und das von Ute Kläbe im besonderen hervorhob. Dies sei ein wesentliches Element von Solidarität und Humanität in der heutigen Gesellschaft und nicht hoch genug einzuschätzen. Maltherapie sei ein kreativer Prozess, in dem sich eigene Erfahrungen durch spontanen Umgang mit Farben und Formen erweitern ließen. Innere Ressourcen würden entdeckt, wodurch sich neue Lösungsansätze für das eigene Leben herausbilden könnten. Gerade wenn ein Mensch von seinen Gefühlen und Gedanken regelrecht überrollt würde, sei die Maltherapie sehr hilfreich, um ihn Ruhe und Konzentration finden zu lassen.
 
Der ärztliche Direktor der Klinik Dr. med. Lothar Franz griff in seinen Ausführungen den Gedanken des „Unikats“ auf und verband diesen mit seinem Lebensmotto und Leitspruch: „Jeder Mensch ist eine Sensation“. Mit diesem Streben nach Einzigartigkeit würde der Skulpturenpark der Klinik Jahr um Jahr erweitert und mit den Patienten nachhaltiges geschaffen. Dies geschehe in regelmäßigen Kunstworkshops unter der Anleitung von anerkannten Künstlern, von denen viele bei der Vernissage anwesend waren. Dabei beherrschten bestimmte Themen das Geschehen, Methoden und Werkstoffe – einmal Holz, einmal Schiefer, Metall, Ton und Stein.
 
August Zeitler als Leiter der Ergotherapie führte in seinem Beitrag aus, dass die bisherigen Ausstellungen sowohl Bilder und Objekte im Rahmen des therapeutischen Angebots widerspiegelten, aber auch künstlerische Aktivitäten von externen Einzelpersonen oder Gruppen zeigten. Er schilderte seine Emotionen bei der ersten Begegnung mit den Bildern. Dabei fand er Bilder, die mit Acrylfarben auf verschiedenen Untergründen gemalt waren; Aquaralle, Kohlezeichnungen, Collagen oder Window-Color-Bilder. Bearbeitet wurden die Werke mit Pinsel, Spachtel oder Schwamm. Die Gestaltung ging von der abstrakten Darstellung, über die Materialcollage, die Landschaftsdarstellung bis zum üppig farbigen Bild mit fantasievollen Motiven. Die Darstellungen weckten seine Betroffenheit, machten ihn nachdenklich oder heiterten ihn auf. Sie weckten Erinnerungen an Maler des Impressionismus, an Abstraktionen der Maler der Künstlergruppe des „Blauen Reiters“ oder an die Fülle an Farben eines Friedensreich Hundertwasser.
 
Die Bilder seien getragen von monochromer Darstellung, über zarte bis zu üppiger Farbigkeit. Der Begriff „Farben-froh“, den die Gruppe für sich ausgewählt hat, käme hier voll zum Tragen.
 
Ute Kläbe beschrieb den Verlauf des Projekts, bis die Bilder in den Gängen der Klinik zum Hängen kamen. Dies begann bei der Frage, ob man ein gemeinsames Thema erarbeiten solle, was wenig Begeisterung in der Gruppe fand. Dort dürfe jeder malen und zeichnen, wozu er Lust habe und was für ihn im Moment wichtig sei. Ohne Vorschriften und Zwänge könne jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen. Einige machten Notizen und Skizzen, bevor sie ein naturgetreues Bild malten. Einige Bilder – vor allem die abstrakten – entstanden spontan, großflächig mit Spachteln und Schwämmen. Dabei wurde ein Bild je nach Thematik und Stimmungslage in mehreren Tagen oder in einer halben Stunde fertiggestellt. Bei so vielen Persönlichkeiten mit den unterschiedlichsten Lebenswegen und Schicksalen fielen die Themen zur Bildgestaltung immer sehr individuell aus. Aber was sei trotz allem die Gemeinsamkeit? Jeder wollte das zum Ausdruck bringen, was ihn besonders bewegt hat. Etwas, dass er gesehen, gehört oder erlebt habe, etwas, dass ihn ihm positive oder negative Gefühle geweckt habe, wobei er mit den festgehaltenen Farben auch eine Botschaft signalisieren wolle.
 
Dabei hätten sich drei Schwerpunkte herausgebildet: Die Schönheit der Natur mit leuchtenden Sommerwiesen, einem bunten Herbst oder einer zauberhaften Abendstimmung. Mitmenschliche Beziehungen bzw. Menschen allgemein mit den Themen Einsamkeit, Krankheit, Tod, Vertrauen und Hilfe und die Themenkomplexe Glaube, Vertrauen und Hoffnung, deren Grundlage die Religion sei.
 
Die Exponate sind vom 04.03. bis 17.04.2015 während der üblichen Öffnungszeiten des Sozial- und Therapiezentrums von 9.00 – 18.00 Uhr zu besichtigen.
 
Auch hier freut sich die Gruppe – freut sich die Bezirksklinik – auf zahlreiche Interessierte.
 
(Bild oben: Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler bei seiner Begrüßung)
 
 
Ute Kläbe als ehrenamtliche Leiterin der Kunstgruppe "Farben-froh"

 
Dr. med. Lothar Franz als ärztlicher Direktor bei seiner Würdigung

 

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Bezirksklinik Hochstadt:

Aktuelles aus der Bezirksklinik Hochstadt

 

WEIHNACHTSBASAR DER KLINIK

Suchtkranke sind Menschen wie du und ich

Am 03.12.2014 fand in der Bezirksklinik Hochstadt wieder der traditionelle Weihnachtsbasar statt, zu dem alle Patienten und Patientinnen, aber auch Gäste und Einwohner von Hochstadt und Umgebung herzlich eingeladen waren.

Angeboten wurden Erzeugnisse aus der hauseigenen Ergotherapie, wie z. B. Rosen und Schmetterlinge aus Blech, Bäume aus Filz, Sterne, Tierfiguren, Nistkästen und Insektenhotels aus Holz, Laternen, Kerzen, Weihnachtskarten und vieles mehr, was die Patienten extra für dieses Ereignis in liebevoller Arbeit angefertigt haben.
 
Da konnte das ein oder andere Weihnachtsgeschenk noch gefunden werden. Umrahmt wurde das Ganze von weihnachtlicher Musik, die unseren Innenhof beschallte. Kulinarisch wurden unsere Gäste mit selbstgebackenem Kuchen und mit Kinderpunsch verwöhnt.
 
Unsere Klinik stand an diesem Nachmittag allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur Besichtigung offen, die sich davon überzeugen wollten, dass unsere suchtkranken Patienten Menschen wie du und ich sind.
 
 
 
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Wohn- u. Pflegeheim Kutzenberg :

Aktuelles aus unserem Wohn- und Pflegeheim

 

FARBENTAG

Viele Farben hat das Leben

Aktion mit dem Kindergarten Ebensfeld

Unter dem Motto "Viele Farben hat das Leben" veranstalteten wir gemeinsam mit den Vorschulkindern des Kindergartens in Ebensfeld am 10.03.2015 einen Farbentag. Alles drehte sich um die Farbe Rot.
 
Wir gestalteten rote Murmelbilder, absolvierten einen roten Geschicklichkeitsparcours und mussten allerhand rote Sachen mit Löffeln und Pinzetten aus dem Bällebad fischen. Zum Abschluss gab es Kaffee und Kuchen. Natürlich mit rotem Zuckerguß!

 

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Letzte Aktualisierung am 23.03.2015





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