Eine Teilnehmerzahl von 180 Interessierten ist eine deutliche und wahrlich verdiente Resonanz. Der Besuchertypus war weit gefächert. Juristen, Ärzte, therapeutische Mitarbeiter aus forensisch-psychiatrischen Einrichtungen und Justizvollzugsanstalten als auch das weitere Fachpublikum, wie Bewährungshelfer oder Mitarbeiter aus komplementären Einrichtungen fanden sich am 29. und 30.11.2010 zu der Tagung ein. Die Grußredner Dr. Günther Denzler, Bezirkstagspräsident, Dr. Ernst Tschanett, Vizepräsident des Oberlandesgerichts Bamberg und Prof. Dr. med. Dr. h.c. Manfred Wolfersdorf, Ärztlicher Direktor im Bezirkskrankenhaus Bayreuth, betonten die Brisanz der alljährlich stattfindenden Tagung und der stetigen Weiterentwicklung der Forensik.
Eine Vielzahl von kompetenten Referenten aus München, Ulm, Regensburg und Bayreuth sorgte mit ihren wissenschaftlichen Beiträgen für eine abwechslungsreiche, informative und aufklärende Programmgestaltung. Lebendige Diskussionsrunden und themenspezifische Fragen waren ein gern gesehener Bestandteil der Veranstaltung. Vor allem in den einzelnen Workshops zum Veranstaltungsauftakt konnten diverse Erfahrungen gesammelt und ausgetauscht werden.
Das neu anstehende Gesetz zur Umlagerung der Sicherungsverwahrung in die Psychiatrien stellte aufgrund der unmittelbaren Aktualität den Schwerpunkt der Tagung dar.