Konsens für des konkrete pädagogische Handeln
Der Unterricht mit kranken Kindern und Jugendlichen erfordert die Auseinandersetzung mit der besonderen Situation des Schülers, die Beachtung der Krankheit und den dadurch bedingten Einschränkungen ebenso wie die Akzeptanz von Stimmungsschwankungen und das Einfügen in den Klinikalltag.
Die Verfassung des Kindes hat Auswirkungen auf Motivation, Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit. Individuelle Aufgabenstellungen, differenzierte Bearbeitung und Einbeziehung der Schülerinteressen geben ebenso Sicherheit wie fest eingeplante, regelmäßig wiederkehrende Unterrichtselemente.
Die bewusste Wiederholung von Lerninhalten, der gezielte Einsatz von ausgesuchten Medien, Projekt-, Partner- und Freiarbeit sowie ein Erfolgserlebnisse gewährleistendes Anforderungsniveau tragen zu Ermutigung und positivem Selbstwertgefühl bei.
Das Kooperationskonzept der Klinikschule mit der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und - psychotherapie und den Stammschulen strebt den Anschluss an die Stammklasse an und bereitet die Rückkehr dorthin in vielfältiger Weise vor.
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