Adaption

  

Organisatorisches

Indikation

Die Adaption ist geeignet für alkohol-, medikamenten- und drogenabhängige Frauen und Männer, die nach einer abgeschlossenen Langzeittherapie weitere Unterstützung bei der beruflichen und sozialen Integration benötigen.
 

Aufnahmeverfahren

Für die Aufnahme in die Adaption bedarf es einer ausführlichen schriftlichen Bewerbung, die 6 Wochen vor Beginn der Maßnahme vorliegen soll und einer gültigen Kostenzusage des zuständigen Kostenträgers. Bewerber, die Ihre Langzeittherapie in einer externen Klinik absolvieren, werden darüber hinaus zu einem Vorstellungsgespräch in die Bezirksklinik Hochstadt eingeladen. Nach vorheriger Absprache kann eine Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung gestellt werden.
 
Inalt der Bewerbung:
  • Lebenslauf unter besonderer Berücksichtigung des beruflichen Werdegangs
  • Suchtverlauf
  • Reflexion über bereits erreichte und noch angestrebte berufliche und persönliche Ziele
 

Dauer der Adaption

Die Maßnahme dauert 12 bis 16 Wochen und kann entsprechend individueller Bedürfnisse auch verkürzt werden.
 

Kostenträger

Als Kostenträger kommen federführend die Deutsche Rentenversicherung Nordbayern sowie andere Rentenversicherungsanstalten, Krankenkassen und die überörtlichen Sozialhilfeträger in Frage.
 

Räumliche Gegebenheiten

Auf dem Gelände der Bezirksklinik Hochstadt sind Patienten der Adaption in einem separaten Gebäude in Einzel- bzw. Doppelzimmern untergebracht. Eine moderne Gemeinschaftsküche und ein Aufenthaltsraum stehen zur Verfügung. Waschmaschinen und Trockner können kostenfrei genutzt werden. Insgesamt können fünf Teilnehmer auf der Adaptionsstation untergebracht werden. Von der Bezirksklinik Hochstadt sind die Städte Lichtenfels, Kronach, Coburg, Bamberg sowie Bayreuth und Kulmbach über regelmäßige Bus- und Bahnverbindungen schnell und problemlos zu erreichen.
 

Mitarbeiter der Adaption

Die Mitarbeiter der Adaption sind Angestellte der Bezirksklinik Hochstadt und anteilig in diesem Bereich beschäftigt. Sie haben jahrelange Erfahrung im Umgang mit suchtkranken Menschen. Entwöhnung und Adaption sind eng verknüpft.
 
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