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Entscheidung für die Abstinenz
Die Basis für die gemeinsame therapeutische Arbeit ist Ihre Entscheidung für eine stationäre Therapie mit dem Ziel der Drogenabstinenz
Wir gehen davon aus, dass bei jedem Menschen mit einer Suchterkrankung unterschiedliche individuelle Gründe zugrunde liegen. Suchtmittelabhängigkeit ist z.B. häufig der Versuch, mit Schwierigkeiten im Alltag, sei es in Partnerschaft, Familie, Beruf oder sonstigen Beziehungen, „besser“ umzugehen. Suchtbehandlung beinhaltet für uns somit, bei einer neuen Beziehungsgestaltung ohne Suchtmittel behilflich zu sein. Je nach Dauer der Abhängigkeitserkrankung bedeutet dies manchmal, Bewältigungsstrategien ganz neu lernen zu müssen. Wir sehen uns als Begleiter dieses Veränderungsprozesses. Der suchtmittelabhängige Patient steht dabei im Vordergrund unserer Bemühungen.
Den (Berufs-)Alltag abstinent meistern lernen
Der Ausstieg aus dem Suchtmittelkonsum, der anfangs häufig nur als Verzicht empfunden wird, soll als Bereicherung erlebbar werden; ein Leben in zufriedener Abstinenz ist das Ziel. Alle unsere Maßnahmen sollen dazu dienen, Sie auf dem Weg zu diesem Abstinenzziel zu unterstützen. Wir möchten Sie zum Experten Ihrer individuellen Suchterkrankung „ausbilden“. Dies soll Ihnen nach Abschluss der Therapie ermöglichen, in den Krisen- und Versuchungssituationen des Lebens, selbstständig die angemessenen und notwendigen Entscheidungen zu treffen.
Die Reintegration in das Berufsleben und die Planung des beruflichen Wiedereinstiegs sind von Beginn an ein wichtiger Therapieinhalt. Die Arbeitstherapie bietet die Möglichkeit, sich in Ausdauer, Arbeitsplanung, Konzentration, Fähigkeit zur Zusammenarbeit, Zuverlässigkeit und den arbeitsspezifischen Anforderungen zu erproben.
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