Aktuelles aus dem Bezirksklinikum Obermain

 

KUTZENBERGER GESUNDHEITSFORUM 

Thema "Schmerztherapie"

Samstag, 18.09.2010 um 13:30 und 16:00 Uhr

 
Wir laden herzlich ein zum Kutzenberger Gesundheitsforum. Am Samstag, den 18. September 2010 findet im Festsaal des Bezirksklinikums Obermain die nächste Veranstaltung dieser Reihe statt.
 
Die Abteilung für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie unter Leitung von Chefarzt Dr. med. Christoph Sommer zeigt an diesem Nachmittag Behandlungsmöglichkeiten im Rahmen der Schmerztherapie auf. Schwerpunkt wird die Vorstellung des Interdisziplinären Schmerzzentrums am Bezirksklinikum Obermain mit seinen Angeboten an mulitimodaler und interventioneller Schmerztherapie für chronisch schmerzkranke Menschen sein.
 
Die Veranstaltung beginnt mit einem Gesundheitsvortrag, in dem die medizinischen Zusammenhänge erläutert werden. Daran schließt sich ein Gesprächsforum an, in dem alle offenen Fragen direkt beantwortet und geklärt werden können.
 
Das Forum bieten wir zwei Mal an:
  • 13:30 Uhr (Ende ca. 15:00 Uhr)
  • 16:00 Uhr (Ende ca. 17:30 Uhr)
 
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
 
 

Was ist "Schmerztherapie"?

Vielfältig sind die Ideen und Vermutungen, die mit dem Begriff „Schmerztherapie“ verknüpft werden. Was machen die anders als mein Orthopäde? Ein Schmerztherapieansatz, der schon „multimodal“ heißt, klingt kompliziert. So komplex wie Schmerzen eben so sind. So ist jeder im Therapie-Team nicht orthopädisch besser als der Orthopäde oder physiotherapeutisch besser als der Physiotherapeut. Nicht der Einzelne erbringt den Vorteil, sondern die Stärke des „Schmerzteams“ liegt im Zusammenwirken, im gemeinsamen  Zugang zum Patienten: Eine psychologische Untersuchung und Therapie gehört so unerlässlich zur Therapie chronischer (überwiegend Rücken- und Kopf-) Schmerzen wie die Physio-, Ergo- und Sporttherapie. Der ärztliche Therapeut ist Indikationssteller und bettet diese Therapie in die Vorsorgung durch den Hausarzt ein, bietet die Auswahl der passenden Medikamente und – selten nötig – aufwändigere Verfahren wie rückenmarksnahe Schmerzkatheter oder Elektrosonden an. „Selbst gegen den Schmerz handeln und nicht immer behandeln lassen“ – aktive Auswege durch Trainings- und Entspannungstherapie, psychologische Stützung und ärztliche Begleitung können langfristig Schmerz und Beeinträchtigung lindern.
 
 
>> Informationen über die Reihe "Kutzenberger Gesundheitsforum"
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