Aktuelles aus der Bezirksklinik Rehau

 

LEBENDIGER ADVENTSKALENDER

In vielen Gemeinden ist er gang und gebe, in Rehau wurde und wird er erstmals der Öffentlichkeit angeboten: Der lebendige Adventskalender.
 
Hierbei versammeln sich Besucher am Abend vor einem verzierten Fenster oder einer geschmückten Tür und halten Andacht, Singen und Beten.
 
Dass dieses Angebot in der Adventszeit gut ankommt, zeigten die vielen Besucher, die sich am 7. Dezember vor der Cafeteria einfanden. Dr. Lothar Franz als ärztlicher Leiter der Klinik war über die mehr als 40 Gäste sehr erfreut und lobte die seelsorgerische Arbeit von Pastoralreferenten Uli Essler für die katholische und Pfarrer Andreas Pannicke für die evangelische Kirche gerade im Interesse der Patienten, die sich stationär in der Klinik befänden.
 
August Zeitler enthüllte dann das Fenster Nummer 7, welches mit dem Kanon „Mache dich auf und werde Licht“ auf einer transparenten Folie beschriftet ist. Der Leiter der Ergotherapie hatte dann auch neben den beiden Geistlichen seinen Part als Erzähler in einer gemeinsam vorgetragene Geschichte über das Thema: Das Geburtsdatum Jesu.
 
Hierbei diskutieren drei vom Kaiser ausgesuchte Experten über Tag und Monat der Geburt Jesu. Die Vorschläge reichten vom Frühling, weil dort die Blumen sprießen, vom Sommer, weil es dann warm ist und vom Herbst, weil die Ernte eingebracht wird. Nach langen Gesprächen hatten sie sich dann auf einen Tag Anfang September geeinigt und wollten dieses Datum dem Kaiser in Rom mitteilen. Auf der Fahrt dahin war bereits eiskalter Winter und sie haben sich gründlich verlaufen und den Weg partout nicht mehr gefunden.
 
Kurz bevor sie aufgeben wollten, sahen sie ein kleines Licht und einen alten Stall. Darin wohnte ein Hirte mit seinen Schafen. Und als sie sich dann aufgewärmt und gegessen hatten, sagten sie: „Jetzt wissen wir`s. Im Winter ist Christus geboren. Im tiefsten Winter, wenn es dunkel ist und unfreundlich und kalt. Dann nämlich brauchen wir sein Licht am meisten“.
 
Und seitdem wird die Geburt Jesu vom 24. auf den 25. Dezember gefeiert.
 
Nach einem gemeinsamen Vaterunser und dem Segen trafen sich dann alle Gäste im Eingangsbereich des Sozialzentrums noch zum gemütlichen Beisammensein mit Tee und Plätzchen.
 

 

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