Bezirksklinikum Obermain

Kutzenberg, Ebensfeld (Oberfranken/Nordbayern)

Wappen des Bezirks Oberfranken
Moderne Diagnostik, sowie stationäre und ambulante Therapie in hochspezialisierten Fachabteilungen.

Das Bezirksklinikum Obermain - Kutzenberg bietet seinen Patientinnen und Patienten moderne Diagnostik, stationäre und ambulante Therapie in sechs hochspezialisierten Fachabteilungen:
 
 
In den fachabteilungsübergreifend arbeitenden Zentren ist die medizinische Fachkompetenz gebündelt:
 
Als Lehrkrankenhaus der Karlsuniversität Prag - Medizinische Fakultät in Hradec Králové engagieren wir uns in der Ausbildung von Ärzten.
 
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Aktuelles:

Bezirksklinikum Obermain:

Aktuelles aus dem Bezirksklinikum Obermain

 

JAHRHUNDERTPROJEKT IN KUTZENBERG

Selten hat allein die Einladung zu einer Pressekonferenz ein so großes Medienecho ausgelöst. Kein Wunder, schließlich geht es um ein „Jahrhundertprojekt“. Am Freitag wurde der Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs für den Neubau des Bezirksklinikums Obermain der Öffentlichkeit vorgestellt. Er stammt vom Architektenbüro Eggert Generalplaner aus Stuttgart.
 
Ausgelobt war ein europaweiter Wettbewerb, für den es 23 Bewerber gab. Von dieser Gruppe stellten sich zwölf Architekturbüros mit ihren Entwürfen dem Preisgericht, bestehend aus Architekten, Bezirksräten, dem Vorstand des Kommunalunternehmens, Vertretern der Verwaltung, der Ärzteschaft, dem pflegenden Personal, der Abteilung Technik und dem Denkmalschutz. In einer zwölfstündigen Mammutsitzung wurden neben dem Sieger zwei Zweitplatzierte (Büro Beeg/Lemke aus München und Hascher/Jehle aus Berlin) sowie ein Viertplatzierter (Sander/Hofrichter aus Ludwigshafen) prämiert. Zusätzlich gab es eine Anerkennung für den Entwurf der Architekten Ludes aus Berlin. Insgesamt ging es um ein Preisgeld von 269.000 Euro, wobei 30 Prozent auf den Sieger entfielen.
Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler erläuterte die Zielsetzung des Wettbewerbs: „Die sechs verschiedenen somatischen und psychiatrischen Bereiche des Klinikums, die bisher auf dem Gelände verteilt sind, werden in einem Neubau zusammengelegt. Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt über 110 Millionen Euro, sodass wir mit Fug und Recht von einem Jahrhundertprojekt sprechen können. Die Zusammenlegung bringt nicht nur für Patienten und Mitarbeiter enorme Vorteile. Auch für die Wirtschaftlichkeit ist der Neubau sehr wichtig, wenn man bedenkt, dass im Moment täglich rund 140 Kilometer für die Patiententransporte zwischen den einzelnen Fachkliniken zurückgelegt werden müssen. In enger Absprache mit dem Bezirk, der Regierung von Oberfranken und dem Gesundheitsministerium werden wir nun in konkrete Verhandlungen eintreten. Fest steht, dass der Neubau den Standort Kutzenberg nachhaltig sichert.“
 
Vorstand Katja Bittner, die ihre Aufgabe im April 2015 übernommen hat, bedankte sich bei den Verantwortlichen für das hohe Tempo, mit dem das Projekt vorangetrieben werden konnte: „Wir haben unschätzbare Standortvorteile, aber die einzelnen Bereiche unterliegen räumlichen Einschränkungen, teils veralteten Standards und langen Wegen. Es war schnell klar, dass das nicht so bleiben darf, denn zu unseren großen Stärken gehört die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Kliniken.“
Wolfgang Großmann von der Münchener Firma Preuß GmbH, die den Architektenwettbewerb organisierte, erklärte, nach welchen Kriterien das Preisgericht die anonym eingereichten Arbeiten beurteilt hat: „Es ging um die Bereiche Städtebau, Funktionalität und Gestaltung, Erschließung, Wirtschaftlichkeit und allgemeinen Anforderungen wie zum Beispiel Denkmalschutz. In einem Vorprüfbericht wurde vorab festgestellt, inwieweit die Entwürfe diesen Kriterien und den allgemeinen Wettbewerbsbedingungen entsprechen.“ Dazu wurde zum Beispiel auch geprüft, um wie viel Prozent die Größe der geplanten Räume von den Vorgaben abweicht oder wie sinnvoll und machbar die Funktionsabläufe auf den einzelnen Stationen sind. Nach und nach schieden aufgrund dieser Vorgaben Bewerber aus dem Wettbewerb aus.
 
Der Stuttgarter Siegerentwurf besteht aus dreigeschossigen Flachbauten am nördlichen Rand des Kutzenberger Areals. Alle Häuser sind miteinander verbunden und betten sich gut in die Landschaft und die bestehende Pavillonbebauung ein. Trotz einer zentralen Eingangshalle, die der erste Anlaufpunkt für alle Patienten sein wird, gibt es in dem Entwurf eine klare Trennung zwischen Somatik und Psychiatrie. In der Somatik befinden sich in unmittelbarer Nähe zueinander alle Untersuchungs- und Behandlungsbereiche. Die Radiologie schließt direkt an die Notaufnahme an, die Endoskopie und Funktionsdiagnostik sind in unmittelbarer Nähe zur OP-Abteilung untergebracht. Die Intensivstation liegt angrenzend an den Aufwach- und OP-Bereich. Die Physikalische Therapie befindet sich im Hanggeschoss unter der zentralen Patiententerrasse und ist die Schnittstelle zwischen somatischer und psychiatrischer Klinik. Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) liegt direkt über den Ambulanzen im 1. OG mit einem separaten Eingang zum Vorplatz.
 
Die Stationen für Psychiatrie und Psychosomatik verteilen sich auf die westlichen und südlichen Bereiche des mehrteiligen Gebäudes. In den ebenerdigen zwei Stationen sind geschlossene und überwachte Außenbereiche vorgesehen. Für die Stationen in den Obergeschossen sind Terrassen geplant. Alle Patientenzimmer haben einen Ausblick ins Grüne. Bei der gesamten Planung wurde allergrößter Wert darauf gelegt, dass alle Bereiche einem Höchstmaß an natürlichem Tageslicht ausgesetzt sind, was sich nicht nur positiv auf die Genesung der Patienten auswirken soll, sondern auch eine Verbesserung der Arbeitsatmosphäre für die Mitarbeiter bedeutet.
 
Der Ärztliche Direktor Dr. Christoph Sommer hob aus ärztlicher Sicht noch einmal hervor, warum der Neubau so wichtig ist: „Die hohe Spezialisierung der Behandlungen stellt immer höhere Anforderungen an uns. Wir brauchen die neuen Räumlichkeiten, um diesen Anforderungen gerecht werden zu können.“

Ob der Siegerentwurf in Kutzenberg allerdings 1:1 umgesetzt wird, steht noch nicht fest. In abschließenden Verhandlungen wird bis Juni geklärt, ob Veränderungen an den Planungen notwendig und machbar sind, immer in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium in München. Noch in diesem Jahr soll die Aufnahme des Kutzenberger Neubaus in das Bauprogramm des Freistaates beantragt werden. Frühester Baubeginn könnte dann im Jahr 2018 sein.
 
Info:
Die Entwürfe (Pläne und Modelle) der teilnehmenden Architekten sind ab sofort bis zum 2. Mai 2016 täglich (auch am Wochenende) jeweils von 12 bis 16 Uhr im Festsaal des Bezirksklinikums Obermain zu besichtigen.
 

 

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Letzte Aktualisierung am 25.04.2016





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