Bezirksklinik Rehau

(Rehau/Oberfranken)

Wappen des Bezirks Oberfranken
 
Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
 
Die Bezirksklinik Rehau liegt eingerahmt von Wiesen und Wäldern am Stadtrand von Rehau. Das Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik bietet neben voll- und teilstationären Behandlungsplätzen auch die Möglichkeit einer spezialisierten ambulanten psychiatrischen Versorgung. Besuchen Sie uns auf den weiteren Seiten.
 

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Aktuelles:

Bezirksklinik Rehau:

Aktuelles aus der Bezirksklinik Rehau

 

ERSTE GESUNDHEITSMESSE IN SELB

Im Foyer des Rosenthal-Theaters Selb ging es am Sonntag, 13. März richtig sportlich und gesund zu. Die „Health & Fitness Expo Selb 2016“ zog ab 10:00 Uhr über den ganzen Tag verteilt viele interessierte ins Theater. 
 
Bei der Begrüßung durch Klaus Tröger von der Ärztegenossenschaft Hochfranken und der Eröffnung durch Ralf Hirschmann, dem Vorsitzenden des Gesundheitsnetzwerks Hochfranken hob letzterer die Schirmherrschaft von Melanie Huml hervor. Die bayerische Gesundheitsministerin, die nicht persönlich anwesend sein konnte, verwies in ihrem Grußwort auf den Flyern darauf, dass eine gesunde Lebensführung mit Bewegung und ausgewogener Ernährung Zivilisationskrankheiten vermeide. Hirschmann begrüßte den Landrat des Landkreises Wunsiedel Dr. Karl Döhler und den Oberbürgermeister der Stadt Selb Ulrich Pötzsch. Er dankte neben den insgesamt 21 Austellern aus Vereinen, Selbsthilfegruppen, Kliniken und Gewerbetreibenden besonders der Stadt Selb und dem Organisationsteam des Gesundheitsnetzes Hochfranken für ihr Engagement im Rahmen der Vorbereitungen.
 
Döhler und Pötzsch betonten in ihren Beiträgen dann auch unisono, dass Gesundheit unseres höchstes Gut, diese aber nicht unbedingt selbstverständlich sei. Jeder Bürger solle sich fragen, was er tun könne, um seine Gesundheit zu erhalten und wo er sich informieren könne. Solche Messen seien hierzu eine wichtige Sache, wobei Pötzsch den Wunsch äußerte, dass die Veranstaltung in Selb dauerhaft etabliert werden könne.
 
Und so gab es querbeet Informationen aus der Apotheke zum Thema Vitamine, Infos zum Blutdruck und der Blutdruckmessung, Hörteste und Präventionsangebote für jedes Alter. Von sportlicher Seite gab es Mitmachaktionen der Turnerschaft Selb, die Verkehrswacht hat über Sicherheit rund ums Fahrrad informiert und die Polizei ihr Rauschbrillenparcour angeboten. Verschiedene Selbsthilfegruppen zu den Themen Diabetes, Schlaganfall oder COPD rundeten das Angebot dann ab.
 
Von besonderem Interesse für die Teilnehmer waren die Fachvorträge über verschiedene Bereiche der Gesundheit. Ein Vortrag von Dr. Cornelia Eibisch von der Paracelsusklinik Bad Elster ging über (degenerative) Veränderungen der Wirbelsäule, die Kinderärztin Dr. Elisabeth Beer sprach über Adipositas im Kindesalter, der Orthopäde Dr. Klaus Fritsch über die kranke Schulter und Dr. Bertram Krüger als ärztlicher Leiter des Klinikums Fichtelgebirge über Check-Up-Möglichkeiten, um gesund zu bleiben.
 
Daneben stellte die Physiotherapeutin Doris Zapf in ihrem Vortrag „Resilienz – die ungenutzte Möglichkeit“ Infos für einen gesunden Rücken vor. Dr. Lothar Franz griff das Thema „Resilienz“ in seinem Vortrag zum Thema „Burn Out und Mobbing auf“.
 
All diese genannten Vorträge fanden denn auch in vollbesetzten Räumen statt, in denen kein Sitzplatz mehr zu ergattern war. Dr. Franz betonte eingangs, dass er von den Gästen kein Outing erwarte, sondern Ratschläge geben werde. Sollte jemand eine konkrete Frage hinsichtlich seines eigenen Gesundheitszustands haben, könne man im Anschluss der Ausführungen am Stand der Klinik weitersprechen. Als Ursachen für einen Burn Out führte er Faktoren wie Arbeitsverdichtung, eingeschränkte Entscheidungskompetenzen, mangelnde soziale Kontakte, negativen Stress, Zeit- und Veränderungsdruck sowie Monotonie bei der Arbeit auf. Bestimmte Arbeitsbedingungen, soziale Stressoren und individuelle Faktoren (großer Ehrgeiz, Neigung zur Überforderung) könnten den Menschen bei der Arbeit krankmachen, so dass er sich ausgebrannt, ausgenutzt oder gemobbt fühle. Wenn dann noch zwischenmenschliche Konflikte hinzukämen, fühle sich der Einzelne subjektiv überfordert.
 
Ein Burn Out als Syndrom aus emotionaler Erschöpfung, Depersonalisation und reduzierter Leistungsfähigkeit verlaufe nach Herbert Freudenberger über mehrere Stadien, wobei das erste Stadium mit dem Zwang, sich zu beweisen und das zweite mit einem verstärken Einsatz nicht als kritisch zu bewerten wären. Kritisch werde es erst mit Rückzug, innerer Leere und völliger Erschöpfung. Auf den konkreten Fall bezogen könne dies an gesellschaftlichem Rückzugsverhalten, Verlust des Interesses an außerberuflichen Aktivitäten oder einer Sinnentleerung festgemacht werden.
 
Grundlagen einer Präventionsstrategie seien eine realistische Selbsteinschätzung hinsichtlich des Vorhandenseins eingeschränkter Ressourcen, das Anstreben eines Mittelmaßes zwischen Stress und Entspannung und das Entdecken von Freizeitaktivitäten bzw. das Erlernen von Entspannungstechniken zur Stressbewältigung. Vorgesetzte und Mitarbeiter sollten das Problem ernst nehmen, zum Thema machen und möglichst frühzeitig reagieren. Mitarbeitergespräche sollten geführt und Unterstützung angeboten werden. Welche belastenden Einflüsse könnten kurz- und mittelfristig abgebaut werde und welche Vorschläge hat der Mitarbeiter dazu.
 
Ein Burn Out sei keine Diagnose, sondern ein subjektives Krankheitskonzept, dem mit Maßnahmen wie einer psychotherapeutischen Behandlung, einer stufenweisen Wiedereingliederung oder medizinischen Rehabilitationsmaßnahmen begegnet werden könne. Im Anschluss an seinen Vortrag war Dr. Lothar Franz dann am Stand der Klinik Ansprechpartner für viele interessierte Besucher, denen konkrete Fragen auf der Seele brannten.
 

Bild: Dr. Lothar Franz am Stand der Klinik im Gespräch

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Letzte Aktualisierung am 17.03.2016





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